Thema

Sozialraumorientierung & Stadtteilentwicklung

Ist ein Zugang zu Mobilität, Naherholung, Bildung, Freizeit, Gesundheit und Nahversorgung in einem gewissen Radius gegeben, sind wesentliche Grundlagen für das persönliche Wohlbefinden sowie die Lebensqualität erfüllt. Aufgegriffen werden diese Aspekte im Konzept der 15-Minuten-Stadt, das eine Stadt beschreibt, in der alle Wege des Alltags in weniger als 15 Minuten bestritten werden können (15-Minuten-Stadt).

Neben den oben genannten Aspekten ist für ein gutes Umfeld auch die Nachbarschaft entscheidend, die vielen Menschen besonders wichtig ist (Statista).  Da einerseits wesentliche Teile unseres Alltags sich auf das nahe Umfeld reduzieren und andererseits Digitalisierung, Urbanisierung und ein Rückgang des stationären Handels zunimmt, hat die Sozialraumorientierung an Wichtigkeit (in der Stadtplanung) gewonnen.

Unser Projekte

In der Entwicklung der Familiengrundschulzentren steht der Sozialraum im Fokus. Dabei wird erkundet, welche Rolle die Schule bzw. das zukünftige FGZ im Sozialraum einnehmen kann. Dabei geht es viel darum, die Angebote auf den gesamten Sozialraum zu übertragen und als Ort der Begegnung und des Miteinanders zu fungieren.  

Auch finden zunehmend mehr Sozialraumkonferenzen statt, bei denen lokale Akteure zusammenkommen und sich austauschen, wie ihr Lebensraum bedarfsorientierter gestaltet werden kann.  

Was bedeutet Sozialraumorientierung und Stadtteilentwicklung?

Die Sozialraumorientierung und Stadtteilentwicklung sind ganzheitliche Ansätze, um Stadtteile zu lebendigen und lebenswerten Orten zu machen. Sozialraum beschreibt das umliegende Gefüge eines Systems, einer Institution oder Organisation. Ein Stadtteil beschreibt die fest zugeordnete geografische Größe. Die Sozialraumorientierung betrachtet den sozialen Kontext und die Ressourcen eines Stadtteils als Ganzes. Das Ziel besteht darin, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Bewohnenden zu verbessern, indem lokale Gemeinschaften gestärkt und unterstützt werden.
Die Stadtteilentwicklung bezieht sich auf die strategische Planung und Umsetzung von Maßnahmen, um Stadtteile zu revitalisieren und positive Veränderungen zu bewirken. Dabei geht es neben baulichen Aspekten, auch um soziale, kulturelle und wirtschaftliche Dimensionen. Die Stadtteilentwicklung zielt darauf ab, ein lebendiges und nachhaltiges Umfeld zu schaffen, das die Bedürfnisse der Bewohnenden erfüllt und die soziale Integration fördert.
Beide Konzepte legen großen Wert auf Partizipation und die aktive Einbindung der Bewohnenden. Die Menschen vor Ort werden als Expert*innen für ihre eigenen Lebensumstände betrachtet und in Entscheidungsprozesse eingebunden. Gemeinsam mit lokalen Akteur*innen werden daher Strategien und Maßnahmen entwickelt, um die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern.

Unser Angebot

Das ISI Institut für soziale Innovation bietet Prozessbegleitung bei Sozialraumkonferenzen oder in Veränderungsprozessen der Stadtteilentwicklung und Sozialraumorientierung wie beispielsweise bei FGZ an.  

Im Rahmen von Corporate Social Responsibility engagieren wir uns als Unternehmen im eigenen Viertel, dem Lorettoviertel und wirken aktiv daran mit, dass der Sozialraum lebenswerter und nachhaltiger gestaltet wird.  

Quellen:  

www.15-minuten-stadt.de
www.statista.com

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